Russian version                                                                                                        1  2  3  5


Wie wir sehen, erzeugt sich unsere Lebenskraft (schoepferische Energie, Libido etc.) in den unteren Chakren (Djanj-Tjanj, biologisch aktives Gebiet etc.). Und wenn wir unseren Koerper als urspruengliches Werkzeug betrachten, mit dessen Hilfe wir den kommunikativen Akt begehen, und was nicht ausreichend effektiv ohne Aktivierung von Lebenskraft funktionieren wird, so wird klar, dass das Werkzeug zuerst zur Arbeit vorbereitet werden soll, d.h. vor dem kommunikativen Akt ist die Lebenskraft zu aktivisieren. Einige konkrete Beispiele der Entwicklung erforderlicher Muskelempfindungen erlaeutem wir jedoch spaeter, jetzt werden wir, ausgehend von den o. a. Schemen, unsere Moeglichkeiten exakter formulieren:
Wenn wir z.B. eine Gestalt schaffen, die mit der Demonstration des
Willenzustandes des Heldencharakters verbunden ist (in der Musik koennen dies
Elemente von Beethoven-Sonaten sein- als ein der besten Beispiele).
Schauen wir nun auf das Schema Nr. l, so sehen wir, dass der Willen im oberen Teil des Bauches liegt, waehrend der Heldenzustand, der ein Gefühl nicht vom Charakter von Liebe ist, wahrscheinlich im oberen Brustteil liegen wird. Daher muessen wir im einfachsten Teil eine verdoppelte lokalisierte Aktivierung darstellen: als ob der Abwurf der Energie aus dem oberen Brustteil und aus der
Stelle im Bereich des Solarplexus erfolgt. Dies ist jedoch nicht alles. Die Intensivitaet des Ausdrucks (Expression) kann nicht immer auf dem gleichen Niveau sein. Daher wollen wir auf das Schema Nr. 2 schauen:
Wir sehen, dass unsere Lebenskraft sich bewegt, indem sie sich in den Geschlechtorganen aufbaut, von unten nach oben; und um die Spannung des Ausdrucks hinzufliegen ist es nicht erforderlich, zwei "Forte" zu spielen und mit aller Kraft in die Tasten zu schlagen, sondern in erster Linie die Aktivierung des energetischen Stroms zu spueren, der von uns "Lebenskraft" genannt wird. Und die groessere oder mindere Aktivierung dieses Stromes ergibt eine groessere oder mindere Expressivitaet des Ausdrucks.
An diesem Beispiel bemuehe ich mich zu zeigen, wie die Idee der oertlichen energetischen Muskelaktivierung benutzt werden kann, um die konkreten Aufgaben der Schaffung einer Gestalt oder eines Zustandes zu realisieren. Diese Methodik wird bereits Jahrzehnte sowohl in der persoenlichen Buehnenpraxis als auch bei der paedagogischen Arbeit benutzt, und die Geschwindigkeit, mit der Studenten oder Darsteller die gestellten Aufgaben-den Zustand oder die Gestalt zu schaffen - loesen, ueberschreitet in der Regel um ein Mehrfaches die Geschwindigkeit der Loesung der Aufgabe durch traditionelle Wege.

 

 

 

 

previous page  to the top   next page 
     designed by
 

 

priedas.gif (2700 bytes)