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Beispiel:
5. Weiter muss man den Begriff der unharmonischen "vorbeigehenden" Toene und "Hilfstoene" einfüehren und das Material im Spiel und beim Notieren festigen, wie es oben schon erwaehnt wurde.
6. Nach der Festigung der vorigen Elemente gehen wir zum einfachsten Prinzip des Variierens der harmonischen Reihenfolgen (Stufen) ueber. Die Hauptregel der Bildung einer harmonischen Periode (am Anfang - 8 Takte) ist so, wie wir es schon frueher gelernt haben:
8 Takte der Bewegung von I zu I, nur der vorletzte Akkord ist der Septakkord nicht der VII. Stufe, die ein verkleinerter Dreiklang und Bestandteil von V7 ist, sondern der V. Stufe. Man muss dem Schueler den Begriff eines Septakkords erklaeren (das begreift man sehr leicht) und auch den frueher eingefüehrten Begriff des "Dreiklangs der Stufen" wiederholen, denn wir befinden uns immer in C-dur und die Leichtigkeit einer visuellen Wahrnehmung hilft dem Gehoer, sich daran zu gewoehnen, verschiedene Akkordtypen zu unterscheiden.
Also: um die Regel im Gedaechtnis leicht zu behalten, die so lautet: " Der erste und der letzte Akkord ist die l. Stufe, der vorletzte Akkord ist V7, und in der Mitte ist ein freies Variieren", teilen wir dieZeüe im Notenheft in 8 Takte. Am Anfang und am Ende geben wir die Stufennummem an, die uebrigen Takte lassen wir frei und füellen sie nach dem Spielen und der Auswahl der füer uns interessanten Stufen aus. Ausserdem gibt diese Struktur so gut eine Anziehungskraft vor, dass man leere Takte ohne Spielen ausftiellen kann, und voellig behebige Stufennummern in der Mitte klingen werden, und man so eine Melodie nach einem angegebenen rhytmischen Pattem muehelos komponieren kann.
Z.B.
Eigentlich beschaeftigen wir uns beim Komponieren einer Melodie und Harmonie mit einem Kombinationsspiel, und die "O.K." ist eine bewusste Verwirklichung der "Regem des Spiels", aber die Aneignung dieser Regem muss so fest sein, dass sie automatisch verwendet werden und der Verwirklichung der Darstellung helfen. Also: bei der Aneignung der oben genannten Regehl muss man füer eine laengere Zeit auf die Vervollkommnung dieser Verfähren eingehen, bis zur Erreichung einer vollen Freiheit beim Operieren mit diesen Elementen, bevor man weiter geht.
Plan der weiteren Darlegung und Aneignung der Regem:
1. Füer die Melodie: chromatische unharmonische Toene (vorbeigehende und Hilfstoene); figurierte und unharmonische Toene.
2. Füer das Sammeln der rhytmischen pattems muss man lernen, rhytmische Figuren aus den Liedern oder Instrumentalstuecken, füer die man Interesse hat, aus Tonaufnahmen oder Noten auszuschreiben, auch die vom Autor vorgeschlagenen rhytmischen pattems, die am effektvollsten füer die Aneignung eines oder anderes Stils sind.

 

 

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